Kreditabsicherung mit Hilfe von Aktien


Vergibt eine Bank einen Kredit, dann verlangt sie Sicherheiten, sie sichert sich gegen einen möglichen Zahlungsausfall ab. Die Sicherheiten wirken sich positiv auf die Bonität des Antragstellers aus, dort, wo die Zinsen in Abhängigkeit von der Bonität erhoben werden, können sich solche Sicherheiten günstig auf die Zinsen auswirken. Ein sicheres Einkommen ist entscheidend für die Kreditvergabe, denn es kommt darauf an, langfristig kalkulieren zu können und die Raten auf Dauer fristgerecht zurückzuzahlen.

Sachwerte und andere Sicherheiten zur Kreditabsicherung

Nicht nur ein ungekündigtes Arbeitsverhältnis und ein entsprechend hohes Einkommen stellen Sicherheiten für die Bank dar. Die Bank kann Sicherheiten verlangen, die mit einem Kredit verpfändet werden. Sachwerte oder Wertpapiere können solche Sicherheiten darstellen. Wenn der Kreditnehmer seinen Kredit nicht mehr bedienen kann, da er nicht mehr dazu in der Lage ist, die Raten zu zahlen, so kann sich die Bank an den Sicherheiten bedienen und sie veräußern. Auf diese Weise kann die noch offene Kreditsumme abgelöst werden. Das ist nicht nur für die Bank von Vorteil, sondern auch für den Kreditnehmer kann das vorteilhaft sein, da er vor einer Privatinsolvenz geschützt werden kann. Es kommt jedoch darauf an, um welche Sicherheiten es sich handelt, denn auf sein Eigenheim möchte kein Kreditnehmer verzichten. Handelt es sich jedoch um Wertpapiere, so wird sie der Kunde gern an die Bank abtreten, wenn er der Schuldenfalle entkommen kann. Die Sicherheiten können zu niedrigen Zinsen für einen Kredit führen, ebenso besteht für den Kunden oft die Möglichkeit, den Kredit in einer höheren Summe aufzunehmen, wenn er Sicherheiten vorweisen kann.

Aktien können höhere Kreditsumme ermöglichen

Im Gegensatz zu den meisten Sachwerten sind Aktien nicht stabil, sie schwanken und sind spekulativ. Abhängig von der Art der Aktien können erhebliche Schwankungen zu verzeichnen sein. Kann man eine Immobilie bis zu 80 Prozent ihres Verkehrswertes beleihen, so betragen die Beleihungsgrenzen von Aktien 30 bis höchstens 70 Prozent. Denkt man daran, dass es bei Aktien sogar zu einem Totalverlust kommen kann, so ist der Beleihungswert noch recht hoch. Anders sieht es bei deutschen Staatsanleihen aus, die man bis zu 100 Prozent beleihen kann. Bei ausländischen Staatsanleihen können 70 bis 80 Prozent des Wertes ausgezahlt werden. Einerseits ist die Beleihungsgrenze davon abhängig, ob die Aktien aus der EU oder dem Ausland außerhalb der EU stammen, andererseits kommt es darauf an, bei welchem Geldinstitut man den Kreditantrag stellt. Während einige Banken bei Aktien aus dem EU-Raum 40 Prozent zahlen, so kann man bei anderen Banken mit 70 Prozent Auszahlung rechnen.

Die Bank mit der besten Auszahlung finden

Benötigt man dringend Geld und möchte man seine Aktien nicht veräußern, so kann man, wenn man über das entsprechende Einkommen verfügt, einen Kredit aufnehmen. Abhängig von der Situation sind die einzelnen Anbieter besser oder schlechter. Sinnvoll ist die Nutzung des Kreditvergleichs, wenn man für die persönliche Situation den günstigsten Anbieter finden will.

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