EU-Verbraucher Kredit Richtlinie startet

12. Juni 2010 by: MS

Eine EU-Richtlinie, die ab 11. Juni gilt, soll den Verbrauchernepp, der bei den Banken betrieben wird aufhalten bzw. beenden. Konkret richtet sich diese EU-Richtlinie gegen die “Lockangebote” für Traumkonditionen für Kredite, die dann beim Gespräch mit dem Bankangestellten nicht erzielt werden können. Durch die neue EU-Richtlinie gelten für die Banken und Vermittler strengere Informationspflichten. Kredite müssen ab 11. Juni europaweit vergleichbar sein. Und noch eine Änderung: Vermittler wie MLP und AWD müssen ihre Provisionen offenlegen. Somit lassen sich auch die Onlineangebote direkter mit den der Hausbank vergleichen. Damit steht dem Verbraucher was Kredite angeht unterm Strich mehr Transparenz und bessere Vergleichsmöglichkeiten zu nach der EU-Richtlinie, aber vermutlich keine so günstigen Angebote mehr. Dabei hadern natürlich Vermittler und auch die Banken. Diese müssen nämlich nun ihre Werbestrategie komplett überarbeiten. Darüber hinaus müssen sie ihre Mitarbeiter schulen, weil diese den Kunden noch mehr Informationen bringen müssen. Konkret heißt das: “Ab-Zinssatz…” Angebotsind künftig tabu.

Trotz der Verbesserungen im Bezug auf den Verbraucherschutz kritisiert der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) dass Deutschland seinen Handlungsspielraum für einen effektiven Verbraucherschutz nicht genutzt habe.

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