Tipps zum Depotkonto Wechsel

14. März 2010 by: admin

Um Ärger beim Depotwechsel zu vermeiden sollte bei einem Depotwechsel auf mehrere Dinge geachtet werden. Es gibt hier verschiedene Tipps, die unbedingt beachtet werden sollten, wenn es um den Depotwechsel geht. Ein Depotwechsel verläuft dann in mehreren Schritten.

An erster Stelle steht natürlich, dass man sich ein möglichst günstiges Depot sucht. Dabei sollte man genau überlegen, in welchem Umfang man das Depot überhaupt nutzen möchte. Wenn man dabei bereit ist die Wertpapiergeschäfte über das Internet zu tätigen, dann fährt man wesentlich günstiger, als wenn man auf die Führung von einem Depot bei der Hausbank besteht. Ein Blick ist auch auf die Kosten zu werfen, die berechnet beim Kauf von Wertpapieren berechnet werden. Die meisten Banken berechnen nämlich eine Mindestgebühr. Dies kann teuer werden. Besonders wenn es um Beträge unter 2000 Euro dabei jeweils geht, sollte man eine Bank mit niedrigen Mindestgebühren wählen. Volumen abhängige Kosten indes sind wichtig, wenn es um größere Beträge geht.

Nun kann es auch sein, dass die Übertragung eines Depots zu einer neuen Bank durchaus zu einer aufwändigen Sache auswachsen kann. Allerdings bieten einige Banken auch einen Umzugsservice an. Damit aber ein Wechsel reibungslos klappt, kann jeder Anleger etwas tun. Wissen sollte der Anleger dabei, dass nur ganze Anteile übertragbar sind. Bruchstücke bleiben indes im alten Depot. Entstehen können diese Bruchstücke – es handelt sich hier um die Nachkommastellen – wenn Anleger feste Beträge angelegt haben, und zwar egal wie viel die ganzen Fondsanteile gekostet hatten. Hinzu kommt, dass sich der Anleger bei den meisten Banken um den Verkauf der Bruchstücke selbst kümmern muss wenn er das Depot auflösen möchte. Daher ist es sinnvoll die Bruchstücke vor dem Übertrag des Depots an die Fondsgesellschaft zurückzugeben.

Banken wie die Cortal Consors, die ING-Diba oder die DAB bank, die einen Umzugsservice anbieten kümmern sich aber wenn der Kunde sie verlassen möchte nicht nur um die Löschung des alten Depots, sondern kümmern sich auch darum, dass der Verkauf der Bruchstücke veranlasst wird und überweisen dem Anleger auch das Geld. Trotz des Umzugsservice kann ein vollständiger Depotübertrag dennoch mehrere Wochen dauern, wobei die Wertpapiere häufig auch peu à peu eintreffen. Über die Wertpapiere kann der Anleger auch dann erst wieder verfügen, wenn diese dem neuen Depot gutgeschrieben wurden.

Die Gründe der Anleger für einen Depotwechsel sind im Übrigen verschieden. Häufig ist es ein auffallend schlechter Service und zu hohe Kosen für die Lagerung der Wertpapiere. Ein Wechsel ganz anderer Art für die Kunden der ehemaligen Citibank notwendig, deren Nachfolgegesellschaft, die Targobank keinen Fondskauf über die Börse mehr anbietet. Negativ aufgefallen ist vor allem die Fondsbank Ebase. Diese ärgert vor allem Käufer von Indexfonds. Neben der Depotgebühr greift diese den Anlegern nämlich auch noch für ein volumenabhängiges Entgelt von jährlich 0,48 Prozent “in die Tasche”. Aber es gibt ja auch noch die Direktbanken, die auch kostenlose Depot anbieten. Die Wertpapiergeschäfte werden hier über Telefon oder Internet abgewickelt.

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