Geht es um den Verbraucherschutz, dann stehen steht die Verbraucherzentrale parat, um zu helfen. Aber nicht nur auf Anfrage von Verbrauchern wird diese aktiv, sondern auch wenn es darum geht die Verbraucher davor zu schützen, dass sie sich auf ein finanzielles Abenteuer einlassen wenn es um Geldanlagen geht. Zwar geben die Banken freiwillig Informationsblätter heraus, doch was auf diesen “Beipackzetteln” steht, ist nun auch in die Kritik geraten.
Dabei hatte Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner schon Anfang Mai angekündigt einen einheitlichen „Beipackzettel“ per Gesetz einzuführen, vor allem vor dem Hintergrund, dass nun eine aktuelle Studie gezeigt hat, dass die auf den Informationsblättern gemachten Angaben häufig nicht verständlich sind für die Verbraucher. Hierbei werden Produktangaben mit verkaufsfördernden Informationen vermischt. Auch hat die Studie belegt, dass sich ein Teil der Branche ganz einer gemeinsamen Lösung verweigert. Kritisiert wird vor allem, dass Produktinformationen meist mit verkaufsfördernden Informationen vermischt werden. Darüber hinaus werden positive Informationen meist breit dargestellt, aber negative Risiken und auch Kosten werden indes eher nur knapp beschrieben.